26. Juli, 2003
Quelle: Laut und Raus – Konzertbericht
„…Dafür aber umso mehr vom Soundcheck der nächsten Band der Nebenbühne, unser persönliches, erstes Highlight des Tages: Scut.
Als sie um 18 Uhr begannen war es zwar (nachwievor) mäßig gefüllt im Zelt, aber das tat dem Auftritt des wiesbadener Quartetts keinen Abbruch. Schließlich hatten sie erst eine Woche zuvor „vor nur einem Zuschauer“ auf einem anderen Open Air gespielt, wie sie zu berichten wussten.
Neben den Songs die man eventuell schon von ihrer EP kennt, wie Books I Never Read, Never Should Have Gone Out (auch auf dem OOO-Sampler vertreten) oder Radarscreen fanden sich auch ein paar neuere Lieder im Set, zum Beispiel das erst zwei Wochen alte Midtempo-Stück Undecided oder Bad Hair Day, eines der schnelleren Stücke, bei dem Leadgitarrist Samel zeigt, wozu man Effekte alles verwenden kann… :-)
Dumm nur, das gegen Ende ihres Auftritts jemand meinte hinter der Bühne rumturnen zu müssen, und dabei wohl den Stecker der Monitore versehentlich gezogen hatte. Doch Scut machten das beste daraus, und so setzten sie mit Aspirin einen schönen Schlusspunkt.
Das Publikum honorierte dies mit einem Extra-Applaus und schließlich auch Zugabe-Rufen. Etwas überrascht kamen die vier noch einmal auf die Bühne zurück und spielten noch Billy Bob…“
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Verfasst von asoundtrackweshare
19. Juli, 2003
Quelle: Email an eine Freundin (20.07.03)
„…Als Scut dann gegen 19 Uhr loslegen wollten, war es vor der Bühne leer. Und ich meine leer! Ich hab mich dann auf halber Höhe zwischen Technik und Bühne auf die linke Seite gestellt in der Hoffnung dass mir das andere Leute gleichtun würden, aber der Rest des Publikums saß entweder vor dem Technikzelt im Schatten oder bei den Bierbuden im Schatten oder bei der kleinen Bühne im Schatten. So stand ich da also ziemlich einsam und allein in der Gegend herum.
Als Opener wieder einmal Kellerdisco. Dann Books I Never Read… Billy Bob… die Taten mir auf der Bühne irgendwie leid, weil sich niemand so wirklich für sie interessierte. Ich glaub Billy Bob und Elvis Died When He Joined The Army waren so der Tiefpunkt des Auftritts.
Lichtblick: da lief ein kleines Kind – nicht älter als 2 oder 3 – vor der Bühne herum und wippte im Takt mit, sehr zur Erheiterung des Publikums sowie der Band! :) Seine Mama konnte es noch so oft wieder zurückholen, kaum einen Song später rannte das wieder nach vorn!
Bei Making Friends hat sich die Mutter dann ihr Kind geschnappt und hat es auf den Bühnenrand vorn gestellt. Und da stand der Kleine dann und schaute mit großen Augen die Band an. [...]
So während der letzten 5 Songs war’s dann was schattiger geworden auf dem Gelände und so standen dann letzten Endes gut 4 weitere Personen auf meiner Höhe. [...]
Nach Radarscreen dann eine Songpremiere. „Undecided“, eine Woche alt. Der Refrain endet irgendwie mit „… you should just believe in your friends“, und mir gefällt der. Er hat nur das einzige Manko, dass der Song irgendwie nix Neues ist. Wieder eine Midtempo-Nummer, die sich fast schon zu sehr bei Billy Bob und Aspirin einreiht. Die laufen da irgendwie Gefahr sich in dem Stil festzurennen.
Noch erwähnenswert wäre, dass Bad Hair Day spitze war und Scut im Aspirin-Finale wieder so richtig Gas gegeben. [...]
Fazit: 12 Songs, Gut 50 Minuten, super Sound.. gelungenes Konzert, das nur unter zu wenig Publikum gelitten hat…“
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Verfasst von asoundtrackweshare