Künzelsau – Kokolores, mit Simca

26. November, 2004

Quelle: Laut und Raus – Konzertbericht

Scut sind beginnen mit „Never Should Have Gone Out“, das mittlerweile den früheren ‘Nummer sicher Opener’ Kellerdisco (hey, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen ;-) ) abgelöst hat. Auch wenn sie nicht ganz so tanzbar sind wie Simca gewinnen sie das Publikum auch schnell für sich, wenn die Besucher auch nicht mehr so viel Kondition zu haben scheinen wie zu Anfang. Das scheint allerdings eher am allgemeinen Alkoholpegel und der Uhrzeit zu liegen, als an Scut selber, die an diesem Abend ein wirklich großartiges Konzert spielen!
Bei „Teenage Bore“ gibt es mal wieder was zum mitmachen: während Joerg auf der Bühne Scut-Sänger Markus stimmlich unterstützen soll, ist das Publikum auch herzlich dazu eingeladen mitzusingen. Was leider in’s Wasser fällt, da weder Joerg noch der Großteil des Publikums sonderlich Textfest ist…
Das Quartett beweist an dem Abend mal wieder, dass sie etwas davon verstehen eine Setlist aufzubauen, so wechseln sich eher ruhigere Songs wie „Elvis Died When He Joined The Army“ ab mit Krachern wie „Undecided“ oder „Bad Hair Day“ und es wird nie langweilig, auch wenn man sich die Band zum 16ten mal live ansieht. Was allerdings auch daran liegt, dass sie alle paar Monate neue Songs einbauen oder ältere verändern.
Scut beenden ihr Set mit einem der neueren Songs, „The Luxury of Self-Pity“, denn langsam wird es mit der Zeit ziemlich knapp, das Konzert muss um 0:30 beendet sein. Aber zum Glück haben sie am Ende noch Zeit mit „Aspirin“, der leise anfängt um sich dann immer mehr aufzubauen, noch einen gelungenen Schlusspunkt als Zugabe zu setzen.

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Rüsselsheim – Rind, Support von The Dalles

8. November, 2004

Quelle: eigener, inzwischen gelöschter Weblog auf Freenet (epona.log.ag)

„…Bands des abends: Scut und The Dalles. Letztere setzen sich zusammen aus Mitgliedern der Bands readymade, The Monochords, Seesaw und Crash Tokio. Für so ein Aufgebot war es relativ leer im Club, bis ca viertel nach zehn hatten sich gerade mal eine Handvoll Leute eingefunden.
Scut spielten an diesem abend in leicht veränderter Besetzung, da Schlagzeuger Rainer an diesem Abend mit seiner anderen Band Elko im Studio sein musste. Guter Ersatz: Benny vom Revolver Club (HH). Haben darum aber leider nur neun Songs gespielt – aber die hatten es in sich sich!! Ich weiß nicht ob es daran lag, dass ich zu ersten mal ohne Ohropax ein Konzert dieser Band gehört habe oder ob die wirklich überdurchschnittlich gut waren, jedenfalls war ich völlig weggepustet!…“