Never Got Tatooed – B-Side

25. August, 2005

Kann, darf sich hier beim verehrten Indiepublikum wer an die Band Scycs erinnern? Ja, so in etwa! Wer nicht wirklich mag, den nervts jedoch gewaltig. [...] An Pathos in der Gitarre und spannender Liedstruktur sind Scut zweifelsohne erste Liga.

Quelle: B-Side


Neustadt-Speckswinkel – Keltereifest

20. August, 2005

Quelle: eigener Weblog, Friends-Only-Posting (23.08.05)

Es war fast so „schlimm“ wie erwartet! Kleiner Kelterei-Hof mit jeder Menge Familienprogramm und Ponyreiten, Kaffee und Kuchen… Dorffestflair eben. Da es im vorderen Teil langsam voll wurde, begaben wir uns schließlich in den Hinterhof, wo gerade eine fahrbare Bühen aufgebaut wurde. Fahrbar heißt in diesem Fall, dass es sich dabei um einen LKW handelte, den man nur aufklappen brauchte, und schon hatte man beinah genug Platz für eine Band ;-)

[...] Um viertel nach neun haben Scut dann endlich angefangen. Und vor was für einem Publikum: hinten saßen die Leutchen, die im vorderen Hof (da wo die Bar war) keinen Platz mehr bekommen hatten und nicht stehen wollten. Ein paar semi-Interessierte Erwachsene flankierten den Durchgang zwischen beiden Höfen und vor der Bühne standen fast nur kleine Kinder um die 10. Und zwei oder drei Eltern. Tja, und Jeannie und meine Wenigkeit natürlich.

Opener: Never Should Have Gone Out und Maybe, sehr souverän, aber blöderweise fielen die Monitore ständig aus. [...]
Bad Hair Day haben sie dann irgendwie verhauen, weil sie es zwischenzeitlich wieder ziemlich eilig zu haben schienen den hinter sich zu bringen. Das hat mich irgendwo ein bisschen geärgert. Aber ansonsten (bis auf die Moniprobleme) kein schlechtes Konzert! Und vor allem mal ein ungewöhnlichens! Sehr schön: Kellerdisco, The Luxury of Self-Pity.
Anekdote: Rainer vor dem Konzert zu uns: „Die haben uns gesagt hier sollen 600 Leute hinkommen. Aber woher denn, hier wohnt ja keiner!“ – das hatte wohl ein Speckswinkler mitbekommen, denn auf die Ansage, ob sich denn hier die Nachbarn nicht gestört fühlen würden, wenn sie jetzt Krach machen, rief jemand rein: „Wen denn, hier wohnt doch keiner!“
Drop Down D hat mir in Augsburg besser gefallen. [...] Vor dem Aspirin-Finale haben sie dann einen neuen Song gespielt, und ich liebe Song-Premieren! Ich beschreib ihn mal mit Jeannies Worte… wieder mal was total anderes, aber trotzdem ist der rote Faden noch da.
Erinnerte mich streckenweise ein ganz klein wenig wie Maybe, aber doch ganz anders. [...]

Tja, und wenn Scut dachten nach Aspirin schön was trinken gehen zu können: ätsch! Das Publikum forderte Lautstark eine Zugabe, und weil sie meinen Zuruf („Billy Bob“ natürlich..) nicht geprobt hatten spielten sie als „Rauswerfer“ Books I Never Read.