Irgendwann musste es ja soweit kommen: es gibt nun endlich auch eine Scut-Gruppe im StudiVZ!
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Ein Interview mit Markus gibt es hier zu lesen:
http://www.popconnection.de/db122.html
Einfach ein bisschen runterscrollen
Geschrieben für Laut und Raus
Der Start neuer Clubparties ist immer etwas Besonderes. Schön, wenn dann Bands eingeladen werden um Publikum anzulocken. Allerdings hätte dies das Red Cat in Mainz gestern Abend gar nicht nötig gehabt, war es doch an diesem Mittwochabend so voll wie in manchen Clubs nicht mal am Wochenende! Der Mainzer Club ist nun mal beliebt, genau wie DJ Psycho Jones, der zum Launch der “New Pollution ” Scut zu einem Akkustikset eingeladen hatte. Und auch wenn das Publikum so oder so gekommen wäre, toll war das allemal.
Zwar hatten Scut zuvor über MySpace angekündigt, dass sie ohnehin nur 20 Minuten spielen würden, was aber kein Hindernis für ein gutes Konzert ist. Kurzum: Quantität macht nun wirklich keine Qualität. Und das schien das Publikum genauso zu sehen. Die quasselten zwar die meiste Zeit (was vor allem auf Akkustikkonzerten so richtig nerven kann), dennoch gab es nach jedem Song tosenden Applaus.
Die geplanten sechs Songs an diesem Abend waren aber auch hervorragend ausgewählt. Gegen 22:20 begannen Samel, Markus und Regine mit Maybe, das in ruhiger Version richtig melancholisch wirkt. Da sich die Band an dem Abend auf Saiteninstrumente beschränkte, war Schlagzeuger Rainer ungewohnter Weise nur als Gast anwesend.
Over and Out hingegen unterschied sich auf unheimliche Weise kaum von der ohnehin ruhigen CD-Version, trotz fehlender Percussion.
Mit Elvis Died When He Joined The Army, Never Should und Radarscreen kam auch das erste Album nicht zu kurz.
Nach Zugaberufen aus mehreren Ecken, lies sich die Band dazu bewegen mit “Bei dir” einen gelungenen Abschluss für ein tolles Konzert zu geben. Für den würde ich nämlich fast schon zu Fuß nach Mainz laufen.
In Christinas Konzertblog findet sich ein treffender Bericht über das Bonn-Konzert von letzten Samstag.
Es kann halt nicht nur gute Kritik hageln:
Auf dem Nachfolger „This is how it feels when you stumble“ hält das Plätschern und die Naivität in den Gesängen noch mehr Einzug. „Over and out“ ist so ein Song, der perfekt für das Album steht. Seicht, ein wenig traurig und sehr poppig.
Quelle/ganze Review: Blueprint Fanzine